Der Umgang mit EDV ist heute nicht nur allgemeine Berufsvorbereitung bzw. allgemeine Studienvorbereitung, sondern Allgemeinbildung. Das Fach Informatik wird in der Oberstufe als Grundkurs mit drei Stunden pro Woche angeboten.
Grundlage des Informatikunterrichts bildet die Einführung in wesentliche Begriffe und Methoden der Informatik, die technischen und theoretischen IT-Grundlagen (Hard- und Software), und Grundprinzipien von Automaten, Algorithmen und Programmen (Praktische Informatik). Die historische Komponente des Informatikunterrichts behandelt die Geschichte der Datenverarbeitung und Computersysteme.
Das Fach Informatik an der Wilma-Rudolph-Schule ist also kein reiner Programmierkurs, sondern behandelt viele Bereiche des Computers und seine Einsatzmöglichkeiten. So gehören zum Beispiel auch sozialwissenschaftliche Aspekte, wie die Bedeutung und die Auswirkungen des Computers in der Gesellschaft, zum Schulunterricht.
Neben den Standardprogrammen wie MS Office, LibreOffice und z.B. Grafikprogrammen (Gimp) werden u.a. diese speziellen Programme im Informatikunterricht genutzt:
Im Rahmen der mündlichen Abiturprüfungen kann Informatik, je nach Fächerkombination, als 4. Prüfungsfach oder 5. Prüfungsfach eingebracht werden.
Für die Kurse stehen 4 moderne Computerräume mit Schülerrechnern zur Verfügung. Der Informatikunterricht findet vollständig per E-Learning statt. Video-Tutorials, Handbücher, Aufgaben, Anleitungen, Projektbeschreibungen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. So können die SuS nachhaltig und höchst selbstständig lernen.

Teamwork wird im Informatikunterricht groß geschrieben. Auch diese Möglichkeit wird durch die Nutzung von moodle gefördert und unterstützt. Da alle Universitäten und Hochschulen in Deutschland moodle nutzen, sind unsere SuS auch auf diesem Gebiet fit fürs Leben.
Informatikkurs q2 erstellt Software “MatheSchlange 4.0”
Software-Engineering (“Software-Life-Cycle”) ist die Anwendung von Prinzipien, Methoden und Techniken auf den Entwurf und die Implementierung von Programmen und Programmsystemen. Grundlage bildet dabei das 6-Phasenmodell: Problemanalyse, Entwurf, Implementierung, Funktionsüberprüfung/Leistungsüberprüfung, Installation/Abnahme, Support.
In den letzten Wochen haben sich die Schüler des Informatikkurses q2 ausgiebig mit dieser Problematik beschäftigt und unter der Vorstellung, ein Start-Up-Unternehmen zu sein, eine Software (Lazarus) für Schülerinnen und Schüler für die Mittelstufe entwickelt.
„Digitale Welt“ in der Oberstufe
Jeder spricht heute von der digitalen Arbeits-, Lebens- und Berufswelt – kaum jemand weiß wirklich, was dies bedeutet und welche Herausforderungen die zunehmende Digitalisierung an uns stellt und zukünftig noch stellen wird. Digitale Werkzeuge, Dienstleistungen, Medien und Kommunikationsplattformen verändern in großer Geschwindigkeit unsere Kommunikations- und Arbeitsabläufe und bieten für Industrie, Arbeit, Bildung und Freizeit große Chancen und kreative Gestaltungsmöglichkeiten, bergen aber auch erhebliche Risiken.
Im Bereich “Digitale Welten” soll den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Bild der relevanten Technologien und Entwicklungen vermittelt werden, das vor allem durch die praktische und projektartige Ausrichtung der Inhalte direkt erfahrbar wird. Im Vordergrund stehen dabei auch die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten sowie die Bewertung von Chancen und Risiken.
- Kommunikation und digitale Medien (Homepage, Blog, Datenschutz, Big Data etc.)
- Digitale Techniken in der Produktion (Robotik, CAD, 3D-Druck, digitale Steuerung, Arbeit4.0, Industrie4.0 etc.)
- Digitaler Wandel im Alltag (elektronische Geräte, Applikationen, SmartHome, sicherer Datentransfer etc.)
- Forschung im digitalen Wandel (digitale Forschungsmethoden, Coding, OpenSource-Plattformen etc.)
- und natürlich Künstliche Intelligenz.
Exkursionen (z.B. Industriemuseum Teltow - Industrie4.0-Anlage) und Betriebsbesichtigungen gewähren einen Blick auf digitale Geschäftsmodelle, Veränderungen in der Arbeitswelt und neue Berufsbilder.




