Wilma Rudolph Sekundarschule

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  „Am Anfang war das Wort.

- Das ist ein Wunder, dem wir zu verdanken haben, dass wir
Menschen sind.

- Doch zugleich ist es ein Hinterhalt, eine Prüfung, eine List und ein Test.

- Größer vielleicht, als es Ihnen scheinen mag, die Sie unter den Bedingungen einer großen Freiheit des Wortes leben, also in Verhältnissen, in denen es scheinbar so sehr auf die Worte nicht ankommt. 

Es kommt auf sie an. Es kommt überall auf sie an.“

Václav Havel (*1936) 

 

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Projekte

Seit der Implementierung der neuen Rahmenlehrpläne hat sich der Fachbereich Deutsch zur Aufgabe gemacht, einen standardorientierten Kompetenzerwerb im Deutschunterricht zu gewährleisten. Lesen, Schreiben, Sprechen, Zuhören, über Sprache nachdenken: das sind die Kompetenzen, die im Zentrum des Fachs Deutsch stehen.

Ein kleiner Einblick, welche Verfahren, Prüfungen und Aktivitäten von uns durchgeführt werden, um einem Großteil der Schülerinnen und Schüler den Mittleren Schulabschluss (MSA) beziehungsweise das Zentralabitur zu ermöglichen, soll an dieser Stelle gegeben werden:

Im 7. Jahrgang erarbeiten wir mit den Schülern die Lernausgangslage. Da die Schüler von verschiedenen Grundschulen kommen ist es für die Lehrkräfte in den ersten Monaten wichtig, die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und sie mit den neuen Anforderungen vertraut zu machen. So haben die Lehrerinnen und Lehrer eine aussagekräftige Grundlage, um Schüler und Eltern für die Lernentwicklung zu beraten und den jeweiligen Förderbedarf zu ermitteln, damit es für alle erfolgreich weitergehen kann.

Im selben Schuljahr führen wir einen Vorlesewettbewerb durch, in dem die Schülerinnen und Schüler ihre Lesekompetenz unter Beweis stellen können. Bis zu den Weihnachtsferien können sich die 7.- Klässler im Unterricht für den Wettbewerb qualifizieren. Die Endausscheidung findet in aller Öffentlichkeit am Tag der Offenen Tür unserer Schule statt. Eine Jury ermittelt die besten Vorleserinnen und Vorleser des Jahrgangs.

Im 8. Jahrgang wird eine Vergleichsarbeit (VERA) geschrieben, um die Schülerinnen und Schüler an festgesetzten Standards zu messen. Und zwar nicht nur im klasseninternen Vergleich, sondern zwischen Klassen und Schulen, Berlin weit und transparent für alle. Lehrkräfte entwickeln daraus Unterrichtseinheiten, Eltern erfahren mehr über den Leistungsstand ihrer Kinder, so dass letztlich die Bildungsverwaltung weitere Grundlagen für Qualitätsentwicklungsmaßnahmen erhält.

Der 9. Jahrgang nimmt an der von der Kultusministerkonferenz unterstützten DeutschOlympiade teil. Dieser Wettbewerb orientiert sich eng an den Bildungsstandards für das Fach Deutsch. Durch eine Unterrichtsreihe werden die Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Dieser bundesweite mündliche Teamwettbewerb setzt auf die Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen. Nach kurzer Vorbereitungszeit stellen die Teams vor Publikum und Jury ihre sprachlichen Fähigkeiten unter Beweis - begleitet und unterstützt von ihrer gesamten Klasse. 

Für den MSA bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf die zentralen Prüfungen vor, indem wir die darin erwarteten Kompetenzen mit Hilfe ehemaliger MSA-Arbeiten und den als besonders geeigneten Stark-Trainingsheften vertiefen.

Hinsichtlich des Zentralabiturs hat sich eine weitere Neuerung ergeben. Im Jahre 2009/10 schreiben Berlin und das Land Brandenburg ein gemeinsames Zentralabitur, so dass die Schülerinnen und Schüler ihr Abitur unter vergleichbaren Bedingungen schreiben. Dies ist ein wichtiger Schritt zu größerer Vergleichbarkeit und zu mehr Transparenz bezüglich der an die Abiturprüfung gestellten Anforderungen.

 

Um zu lesen, was wir darüber hinaus in unserem Unterricht praktizieren, wählen Sie bitte eine der oben angegebenen Kategorien oder klicken Sie auf unten angegebenen Pfad weiter.


Interpretieren einmal anders -

Wir entwickeln ein Hörspiel!

 

Der Jugendroman „Crazy“ von Benjamin Lebert zeigt so ziemlich alle Probleme auf, die ein Schüler im Alter von 15-16 Jahren haben kann. Eine perfekte Schullektüre also, die die Verknüpfung Unterricht – Schüleralltag gewährleisten sollte. Doch warum soll man die Bücher eigentlich immer nur analysieren und ganz klassisch interpretieren? Warum nicht einmal den kreativen Weg gehen und aus einer Romanvorlage eine Hörspielfassung machen?

 

Der GA-Kurs Deutsch des 10. Jahrgangs nahm in Zusammenarbeit mit Frau Fischer den Erstlingsroman „Crazy“ unter die Lupe, schrieb Charakterisierungen der einzelnen Personen, fasste die Kapitel zusammen, untersuchte die Textsorte Hörspiel und deren Besonderheiten, bis er schließlich in Einzel- oder Partnerarbeit ein „eigenes“ Hörspiel verfasste. Die Geräusche reproduzierten die Schülerinnen und Schüler selbst oder zogen sie aus dem Internet, fügten an einigen Stellen einen Erzähler ein, schrieben die Gedanken des Protagonisten in Monologe oder Dialoge um und machten sich schließlich an die Aufnahme. So viel gemeinsamen Spaß im Unterricht hatten wir selten wie zu Zeiten dieser Hörspielaufnahme.

 

Die Schülerinnen und Schüler verinnerlichten den Stoff des Jugendromans, ohne dies wirklich zu bemerken, sie stärkten ihre Schreib- und Lesekompetenz, lernten sich und die anderen Kursmitglieder besser kennen, gestalteten ein CD-Cover etc. Alles in allem eine wundervolle und empfehlenswerte Art, im Unterricht kreativ zu werden und daran Vergnügen zu empfinden!

 

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. März 2012 um 15:03 Uhr